Gipskarton Entsorgung

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Rigips entsorgen leicht gemacht: Container für Baustoffentsorgung mieten

Auf privaten wie gewerblichen Baustellen fällt fast immer ein natürliches Material an, das gut wiederverwendet werden kann: „Rigips entsorgen“ ist ein Thema, das jeder Bauherr kennt. Aus Gipskarton und Formgips lässt sich gut neues Baumaterial gewinnen, vorausgesetzt, es wird fachgerecht entsorgt. Wie das geht, und worauf Sie bei der Entsorgung von Gipsplatten und Gipskarton achten müssen, erfahren Sie hier.

Weitverbreitetes Baumaterial: Was ist Gips eigentlich?

Wir kennen ihn von der Baustelle, aber auch aus der Medizin und von Deko-Artikeln: Gips ist in vielen Bereichen unseres Alltags präsent. Das Material aus der Natur ist in seiner reinen Form ein unscheinbares, weißes Mineral. Sind andere Stoffe wie Sand oder Bitumen beigemischt, kann er auch einen gelblichen, rötlichen, braunen oder grauen Farbton annehmen. Weltweit gibt es Tausende von Gebieten, wo sich Gips etwa in Vulkanschloten oder aus austrocknenden Meerwassergebieten ablagerte. Außerdem fällt das Material bei vielen industriellen Herstellungsmethoden an, er ist also ein Nebenprodukt. 

Unter dem Markennamen Rigips ist heute die Gipsplatte oder auch der Gipskarton bekannt. Im Jahr 1938 wurde unter diesem Namen im lettischen Riga eine Gipsfabrik eröffnet. Der Name des Unternehmens wurde im Deutschen zum Alltagsausdruck für das Produkt. 

Wofür wird Gips verwendet?

Auf Baustellen sehen wir den Rigips meist im Trockenbaubereich. Das natürliche Material ist zwar strapazierfähig und stabil, aber auch stark wasseranziehend. Gipskartons, die Feuchtigkeit aushalten müssen, brauchen daher eine spezielle Vorab-Behandlung. Im Innenausbau dienen Rigips-Platten als Zimmer- und Trennwand oder kommen an die nichttragende Decke. Positiv ist die Feuerbeständigkeit des Materials, außerdem wirken Gipskartonplatten und Gipswandplatten stark schallisolierend. 

Bei Aus- und Umbauten, bei Renovierungen und Neubauten wird viel mit dem handlichen Baumaterial gearbeitet. Dementsprechend müssen Bauherren im Umbau alte Rigipsplatten entsorgen. Gipskarton und Gipsputz, aber auch manche Estriche fallen als Abfall an. Wenn Innenwände eingerissen, abgehangene Decken entfernt, Steckdosen ausgetauscht oder Tapetengrund entfernt werden: Jetzt kann es nötig sein, dass Sie für den Gips einen Mietcontainer bestellen. Denn die fachgerechte Entsorgung garantiert, dass das Produkt im Abfallkreislauf landet und recycelt werden kann. Die Gipsentsorgung übernehmen wir per Mietcontainer – so sparen Sie sich Zeit, Aufwand und Organisation. 

Was bei der Rigips Entsorgung wichtig ist

Sie müssen Rigips entsorgen, wissen aber noch nicht recht, wie? Schauen wir uns einmal an, was bei der Entsorgung von Gipskarton wichtig ist. 

  • Das Naturmaterial in seiner reinen Form ließe sich vollständig recyclen. Gips ist weder umweltschädlich noch gefährlich. Allerdings finden wir ihn auf der Baustelle selten völlig rein. Meist sind andere Baustoffreste beigemischt, zum Beispiel Glasfasern oder Kartonagereste. Außerdem von Bedeutung ist die Restfeuchte des Materials. Damit aus dem Gips ein „neuer“ RC-Gips hergestellt werden kann, darf der Abfall eine Restfeuchte von zehn Prozent nicht überschreiten. 
  • Wenn Sie nur eine kleine Menge Gipskarton entsorgen wollen, reicht dafür die Hausmülltonne. Ein oder zwei Kofferraumladungen voll fährt man mitunter auch noch selbst zur Entsorgung auf den Recyclinghof. Wenn es aber mehr wird, etwa weil Wände oder Decken abgetragen werden, dann lohnt es sich, wenn Sie einen Container mieten. 
  • Worauf muss vor der Entsorgung geachtet werden? Wichtig ist, dass Sie im Mietcontainer nur Gipskarton entsorgen, nicht aber andere Baumaterialien. Zwar nehmen Recyclinghöfe auch Mischungen an, diese müssen dann aber noch extra sortiert werden. Das treibt dann die Gipskarton-Entsorgungs-Kosten in die Höhe. Lässt sich das Material nicht trennen, dann bestellen Sie einen Mischcontainer für Baumischabfälle. 
  • Wichtig ist auch, dass die Mietcontainer für Rigips nicht überladen werden. Mindestens zehn Zentimeter Raum sollten noch bleiben zwischen der Oberkante des Containers und der obersten Lage Rigipsplatten. Die Gipskartonplatten geraten beim Transport leicht ins Rutschen, sie könnten aus einem überfüllten Container herausrutschen und den Straßenverkehr gefährden. 
  • Sie haben einen Container bestellt? Sorgen Sie nun für einen Stellplatz, der genug Platz für den Behälter bietet. Auch der LKW, der den Container absetzt, braucht Platz zum Rangieren. Wichtig ist eine ebene, feste Stellfläche als Untergrund. Ebenfalls wichtig: Der Container kann vom LKW nur nach hinten abgeladen werden. Kalkulieren Sie das bei der Auswahl einer geeigneten Fläche also ein. 
  • Bei Bedarf holen Sie eine Abstellgenehmigung ein: Diese brauchen Sie, wenn Sie Gips entsorgen und den Container dafür auf einer öffentlichen Fläche aufstellen wollen. 
  • Teilen Sie uns außerdem bei der Buchung und Bestellung einen Ansprechpartner mit, der vor Ort ist. Ist das nicht möglich, benötigen wir eine Telefonnummer, damit wir bei Problemen einen Ansprechpartner zumindest auf diesem Wege erreichen können. 

Was kann ich bei der Gipsrecycling-Anlage abgeben?

Wie in allen Abfallkategorien gibt auch, wenn Sie Rigipsplatten entsorgen, genaue Vorschriften. Achten Sie besonders auf die gründliche Sortierung: Wenn Sie wirklich nur Gips entsorgen, ohne unsachgemäße Beimischungen, ersparen Sie sich unerwünschte Gebühren-Nachzahlungen. Eine ausgedruckte Liste am Container kann im Zweifelsfall helfen, damit alle Mitarbeiter die Abfallkategorien im Blick haben und der anfallende Müll richtig sortiert wird. 

Was darf nun hinein in den Gips-Container? Hier unser Überblick der erlaubten Materialien:

  • Rigips beziehungsweise Gipskarton
  • Baugips
  • Baukalk
  • gipshaltige Baumaterialien
  • Gipsputz
  • Trockenbauwände, die Gips enthalten oder gipshaltige Elemente (auf Sortenreinheit achten!)
  • Gipsformteile und Gipsbausteine
  • sortenreine Gips- und Gipskartonplatten
  • Gips-Fehlchargen direkt aus der Produktion

Was nicht hineindarf in den Container für Baugips und Co:

  • Beton, Mörtel, Zement und generell Bauschutt
  • Fliesen oder Kacheln, Keramik wie WCs oder Waschbecken
  • Steine, Backsteine, Naturstein, Mauersteine
  • Erde
  • Ziegelsteine, Dachziegel, Betonziegel
  • Kalkstein
  • Straßenbruch
  • Bodenbeläge
  • Fremdmatieralien wie Holz, Metall, Kunststoff

Was kann Gipskarton entsorgen kosten? Der Pauschalpreis für den Rigips

Damit die Renovierungsaktion auch beim Budget kalkulierbar bleibt, haben wir unsere Mietcontainer mit einem kostentransparenten Pauschalpreis im Angebot. So wissen Sie schon vor dem Abtransport, was das Rigips Entsorgen kosten wird.

Im Preis für die Rigips-Entsorgung sind bei unseren Dienstleistern mehrere Services enthalten. Wir sorgen für die Anlieferung und Abholung des Containers. Außerdem ist eine fachgerechte Entsorgung der Gipsabfälle Teil des Pakets. Die Mietdauer ist auf 5 Tage angesetzt. Auf Wunsch können Sie diesen Zeitraum verkürzen oder gegen Aufpreis auch länger mieten. Als Anzahlung werden 30% berechnet, die noch fehlenden 70% zahlen Sie erst nach Abholung. Wir liefern Ihren Mietcontainer innerhalb von 48 Stunden bzw. zum Wunschtermin, nachdem Ihre Bestellung bei uns eingegangen ist.

Wie groß sind die Behälter, mit denen Sie Ihre Rigipsplatte entsorgen können? Unsere Container sind in drei Größen verfügbar. Die Auswahl reicht vom kleinsten, der 3 Kubikmeter fasst, über den mittleren mit einem Volumen von fünf Kubikmetern bis hin zum Großcontainer, der sieben Kubikmetern Gips Platz bietet. Die Höhe des Preises hängt vom gewählten Containermodell ab: Der Einzelpreis je Kubikmeter sinkt mit steigender Containergröße. So zahlen Sie für den großen Container den kleinsten Preis je Kubikmeter.

Einfach fachgerecht entsorgen: Gipsentsorgung als Servicepaket

Nutzen Sie die Vorteile unseres Mietservices für Ihre Abfallentsorgung Wir ersparen Ihnen Zeit und aufwändige Organisation mit unseren flexiblen Containern zum Pauschalpreis. Gerne stehen Ihnen unsere Dienstleister auch mit Rat und Hilfe zur Seite. Sie haben Fragen zur Menge, zu Art und Beschaffenheit der Abfälle? Sind sich noch unsicher, welchen Container Sie für Ihr Bauprojekt benötigen? Melden Sie sich, wir helfen gerne weiter. Rufen Sie an oder schreiben Sie eine Nachricht: Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Kontaktieren Sie uns

Öffnungszeiten: Mo – Sa von 8.00 – 20.00 Uhr unter Hotline: 0800 – 70 111 77  “Kostenlos aus allen Netzen” oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

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